Hauptmenü
meine Texte
Einst lebte in einem Dorf eine arme Bauernfamilie.
In Bescheidenheit bestellten sie ihren Hof und lebten mit ihrem einzigen Sohn und einem Pferd glücklich und zufrieden.
Einmal lief das Pferd weg und die Menschen jammerten:
" Ach was für ein Unglück, das einzige Pferd ist fort, wie werden sie nun ihre Äcker bestellen?"
Darauf sagte der alte Bauer:
"Glück oder Unglück, es ist was es ist:"
Am nächsten Tag kam das Pferd zurück und brachte drei weitere Wildpferde mit.
Nun waren die Menschen neidig und sagten:
"was für ein Glück, jetzt haben sie vier Pferde."
Darauf sagte der alte Bauer:
"Glück oder Unglück, es ist was es ist:"
Beim Zureiten der neuen Pferde stürzte der Sohn schwer und brach sich beide Beine.
Da jammerten die Menschen wieder. "Der einzige Sohn und arbeitsunfähig, wie werden sie den Winter überleben und wird er jemals wieder laufen können? Was für ein Unglück."
Darauf sagte der alte Bauer:
"Glück oder Unglück, es ist was es ist:"
Ein Krieg brach aus und alle jungen Männer mußten einrücken.
Nur der Sohn mit den gebrochenen Beinen war untauglich und er mußte nicht in den Krieg ziehen
Da sagten die Menschen:
"was für ein Glück, er darf zu Hause bleiben, unsere Söhne können fallen oder verwundet werden."
Darauf sagte der alte Bauer:
"Glück oder Unglück, es ist was es ist:"
Ich wurde unglücklich, weil ich versuchte,
Andere glücklich zu machen.